| 1710 | Baubeginn am barocken Westflügel, der Hauptschaufassade, unter Fürst Abt Florenz von dem Velde |
| 1717 | Beginn des barocken Südflügels mit dem Küchentrakt im Erdgeschoß und den Äbtissinnen-Räumen im Obergeschoß unter dem Probst- und Corveyer Kapitular- Philip von Friesenhausen |
| 1746 | Beginn des barocken Nordflügels zwischen dem Westflügel und der Kirche |
| 1803 | Säkularisation und Umwandlung in eine landesherrliche Domäne des Landesherren, Erbprinz Wilhelm Friedrich von Nassau-Oranien |
| 1807 | Nachdem Napoleon die Preußen besiegt hat, gründet er das Königreich Westfalen. In dieser Zeit fällt das Kloster kurzfristig an Napoleons General Colbert. |
| 1814 | Nach Beendigung der Besatzungszeit durch die Truppen Napoleons übergibt Zar Alexander die ehemalige Klosteranlage dem kaiserlich-russischen Generaimajor Friedrich Karl von Tettenborn. |
| 1818 | Generalmajor Friedrich Karl von Tettenborn verkauft den Besitz an den Landgrafen Viktor Amadeus von Hessen-Rotenburg. |
| 1834 | Mit dem Tod seines Onkels, Landgraf Viktor Amadeus von Hessen-Rotenburg, erbt Prinz Viktor dessen außerhessische Besitzungen Corvey, Ratibor und Rauden. Mit der Volljährigkeit wird ihm der erbliche preußische Titel Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey verliehen. Im Südflügel wohnt der Domänenpächter, im Nordflügel der Corveyische Forstverwalter. |
| 1953 | kauft der letzte Domänenpächter, die Familie Pellengahr, das restliche Klostergut einschließlich der Gebäude von Corvey. |
| 1970 | übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die barocke Klosteranlage, das Sandsteindach wird erneuert. |
| 1990 | Erster Kontakt des Mitgliedes der Koptisch-Ortodoxen Kirche mit derStadt Höxter und dem Regierungspräsidenten in Detmold |
| Dez. 1993 | Verkauf der barocken Klostergebäude an die Koptisch-Ortodoxe Kirche in Deutschland durch das Land Nordrhein-Westfalen. |
| 1994 | Beginn der Renovierungsarbeiten am Südflügel durch die Koptisch-Orthodoxe Kirche. |