Koptisch-Orthodoxes

St. Antonius Kloster in Kröffelbach


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Die Enstehung und Gründung des Klosters


                                   
In diesem Gebäude war vor und während des 2. Welt-
krieges ein Ausbildungslager des BDM untergebracht. 
Nach dem Kriege wurde daraus ein Altenheim, später 
ein Hotel - und zuletzt ein Kloster !
Das Kloster wurde im Jahre 1980 gekauft. In der Ära von 
Papst Shenouda III. erlebte das Mönchtum eine Blütezeit 
und Koptische Klöster gründeten sich in der ganzen Welt.
Es wurde nach dem großen Hl. Antonius, dem Vater aller Mönche in der ganzen Welt und Stern der Wüste, benannt. Es wurde offiziell beim Wetzlarer Amtsgericht unter der Nr. 946 und als Verein in Gießen am 19.12.87 registriert. Es befindet sich im Gebiet von Waldsolms am unteren Taunus. Ein Ort, umgeben von Tälern, Bergen und Wäldern, direkt am Ortsausgang von Kröffelbach gelegen. Es liegt etwa 13 km von Wetzlar, 18 km von Butzbach, 25 km von Gießen und etwa 60 km von Frankfurt. Der verstorbene Vater Salib Sourial, den Seine Heiligkeit Papst Schenouda III. zum Dienst im Jahr 1975 nach Deutschland bestellt hatte, sowie der verstorbene Amba Samuel, Bischof für allgemeine und soziale Angelegenheiten, haben sich grosse Verdienste durch ihre Bemühungen beim Kauf des Klosters erworben. Es wurde am 31. März 1980 als Kloster übernommen. In den ersten Jahren gab es noch keine Kirche, weshalb man für die liturgischen Dienste in ein Zimmer des 2. Stock- werkes ausweichem mußte. Die erste Liturgie fand am 07. April 1980 statt. Später wurde dann der liturgische Raum in einem anderen Zimmer des Stockwerkes verlegt, bis der Bau der neuen Kirche abgeschlossen war. Ein schönes Grundstück, etwa 2 ha groß, inmitten des Solmsbachtales. Darauf wurden die Kirche und der Glockenturm gebaut. Es ist ein Haus des Gebetes und der Meditation und bietet eine Herberge für die Mönche. Auch gibt es ein Gästehaus mit großem Saal für die Agape. Das Koptische Kloster wird nicht nur von Koptischen Christen aus der Umgebung besucht, sondern auch von vielen Angehörigen der verschiedensten Konfessionen in Nah und Fern. Besonderer Anziehungspunkt bilden die Seminarveranstaltungen des Koptischen Zentrums, die von jedermann besucht werden können.

In der Zeit, als dieses Anwesen noch als Hotel genutzt worden ist, befand sich auf der Anlage eine Bar, die dann im Jahre 1980 nach dem Besitzwechsel durch die Koptische Kirche in eine Kapelle mit Altar umgewandelt wurde. Heute steht dort die große St. Antonius Kirche.

Zwei Bildstöcke mit dem Fresko des Hl. Antonius, dem Vater der Mönche,
und mit dem Fresko des Hl. Menas, dem Wundertäter.

Erstellt am 30.01.97
Letzte Änderung am 10.12.99